Gesammelte Daten und Proben

Wesentlicher Bestandteil der Transplantationskohorte ist die Kohortendatenbank, die vom Institut für Medizinische Statistik und Epidemiologie des Klinikums rechts der Isar in München betrieben wird.

In dieser Datenbank werden Informationen gesammelt, die Aufschluss über das individuelle Infektionsrisiko transplantierter Patienten geben können. Dies beinhaltet Informationen zu Vorerkrankungen, bestehenden Infektionen, dem Verlauf der Transplantation, der Medikation und auftretenden infektiösen Ereignissen. Für jedes Organ wurde im Vorfeld eine spezielle Auswahl an Parametern festgelegt, so dass die relevanten Ereignisse für die Art der Transplantation berücksichtigt werden.

Als weitere wichtige Grundlage für spätere Studien dient Biomaterial der transplantierten Patienten. Hierbei werden ausschließlich Proben verwendet, die im Laufe der routinemäßigen Behandlung der Patienten anfallen und für weitere Untersuchungen nicht mehr benötigt werden. Die Biomaterialien werden in professionellen Biobanken gelagert. Zu diesem Zweck arbeitet die Transplantationskohorte eng mit der DZIF-Biobanken-Plattform zusammen.