Impfstoffentwicklung

Forscher des DZIF untersuchen die angeborene Immunantwort auf der Suche nach Substanzen, die wirksamere Impfstoffe ermöglichen.© Johann Saba; UKB

Die Entwicklung von Impfstoffen spielt im DZIF eine entscheidende Rolle. So wurde beispielsweise ein Ebola-Impfstoff mit auf den Weg gebracht, der sich heute bereits in Phase III der klinischen Prüfung befindet. Eine andere Arbeitsgruppe hat die Staphylokokken im Blick, die aufgrund ihrer Multiresistenz große Probleme machen. Hier ist das Ziel ein Impfstoff auf Basis von menschlichen Antikörpern. Auch bei Malaria oder bei Magenerkrankungen mit Helicobacter pylori forscht das DZIF an neuen Vakzinen.

Wichtig für die Wirksamkeit von neuen Vakzinen sind außerdem die Adjuvanzien, Hilfsstoffe, die die antibakterielle und antivirale Wirkung verstärken. Im DZIF werden Substanzen erforscht, die die angeborene Immunantwort verstärken und so zu wirksameren Impfstoffen beitragen können.

Um die Impfstoffentwicklung in allen diesen Projekten zu beschleunigen, hat das DZIF eine eigene Infrastruktur eingerichtet. Sie dient als Plattform für die DZIF-Projekte und bietet:

  • Expertise zu Adjuvanzien, Vektoren und klinischen Studien
  • Informationsaustausch zu Impfstoff-Projekten innerhalb des DZIF
  • Vermittlung von Partnern innerhalb und außerhalb des DZIF
  • Analyse der Marktchancen und Vorbereitung von Patenten
  • Verhandlungen mit Industrie-Partnern und Vorbereitung von Auslizensierungen

Ansprechpartner

Koordinator
Gunther Hartmann, Universitätsklinikum Bonn
E-Mail

Co-Koordinatoren
Marylyn Addo, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Gerd Sutter, Ludwig-Maximilians-Universität München