Klinische Studienzentren

Klinisch-infektiologische Studien nach einheitlichen Qualitätsstandards sind das Ziel.© DZIF/scienceRELATIONS

Im Jahre 2011 bestanden an den einzelnen DZIF-Standorten bereits exzellente klinische Studienzentren, deren Aktivitäten jedoch ein begrenztes Indikationsspektrum umfassten. Die klinischen Studienzentren reflektierten nicht die volle Bandbreite der Erkrankungen, denen sich das DZIF widmet. Die potentielle Schwäche dieser Heterogenität wird durch eine besondere Stärke des DZIF ausgeglichen: Das Netzwerk vereint Expertisen in allen Bereichen klinisch-infektiologischer Indikationen und die Existenz klinischer Studienzentren, wenn auch nicht im gleichen Maße an jedem einzelnen Standort.

Die strategische Planung zur Aufwertung der Studienstrukturen innerhalb des DZIF begann daher mit dem Austausch von Expertisen zwischen den einzelnen Zentren. Eine koordinierende Zentrale unterstützt die Etablierung einer übergreifenden Strategie zur Durchführung klinischer Studien im DZIF gemäß den Standardisierten Arbeitsanweisungen (SOPs) vom BMBF, die durch das Netzwerk der Koordinierungszentren für Klinische Studien (KKS-Netzwerk) entwickelt wurden und über die Technologie- und Methodenplattform für die vernetzte medizinische Forschung (TMF) öffentlich zugänglich sind.

Diese deutschlandweite Plattform reduziert die Kosten der Durchführung klinischer Studien durch die Mobilisierung eines unübertroffenen Rekrutierungspotentials. Durch exzellente Datenqualität und hohe Effizienz wird sich die klinische Studienstruktur des DZIF zu einem bevorzugten Partner für akademische und Industriestudien entwickeln.

Ansprechpartner

Koordinator
Oliver Cornely,
Universitätsklinikum Köln

Projektmanagerinnen
Angela Steinbach
Wassiliki Dimitriou