Geschichte

Wesentliches Ziel des Gesundheitsforschungsprogramms der Bundesregierung ist es, rasch zunehmende Volkskrankheiten wirksamer bekämpfen zu können. Mit dem Aufbau "Deutscher Zentren der Gesundheitsforschung" als langfristig angelegte, gleichberechtigte Partnerschaften von außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Universitäten mit Universitätsklinika wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) dafür die Voraussetzungen schaffen.

Die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung bündeln vorhandene Kompetenzen und leisten so einen maßgeblichen Beitrag zur Schließung von Wissenslücken und zur Verbesserung von Prävention, Diagnose und Therapie. Für jeden Patienten und jede Patientin soll ein höchstmögliches Maß an therapeutischer Wirksamkeit erreicht werden. Forschungspolitisches Ziel ist die an Indikationen und dem Bedarf der Patienten orientierte enge Zusammenarbeit der Grundlagenforschung aller Partner mit der klinischen Forschung. Durch die enge Vernetzung und den damit verbundenen Ausbau vorhandener Forschungsstrukturen wird ein schnellerer Transfer von Forschungsergebnissen in den klinischen Alltag ermöglicht (Translation). Die strategische Zusammenarbeit der führenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung wird den Wissenschaftsstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb nachhaltig stärken und die Attraktivität für den wissenschaftlichen Nachwuchs im In- und Ausland deutlich erhöhen.

Im Jahr 2009 wurden bereits das Deutsche Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen und das Deutsche Zentrum für Diabetesforschung gegründet. In 2010 wurden vier weitere Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung in den Bereichen Infektiologie (Deutsches Zentrum für Infektionsforschung), Kardiologie (Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung), Onkologie
(Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung) und Pneumologie (Deutsches Zentrum für Lungenforschung) initiiert.

(Quelle: BMBF)