Neu auftretende Infektionskrankheiten
Im DZIF ist man gewappnet für neu auftretende Krankheitserreger.
Epidemien, die durch neue Viruserkrankungen ausgelöst werden, treten unerwartet auf und erfordern rasches Handeln, um ihre Ausbreitung zu verhindern. Der SARS-CoV-2-Ausbruch, der sich zu einer globalen Pandemie entwickelte, sowie die aktuelle Ebola-Epidemie in der Demokratischen Republik Kongo und den Nachbarländern – und die Epidemie in Westafrika vor einem Jahrzehnt – haben deutlich gemacht, wie entscheidend es ist, schnell Diagnostika, Impfstoffe und antivirale Medikamente zu entwickeln. Auch die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit, einer gerechten Ressourcenverteilung und widerstandsfähiger Gesundheitssysteme ist deutlich geworden.
Der Forschungsbereich „Neu auftretende Infektionskrankheiten“ des DZIF ist gut aufgestellt, um diese Herausforderungen anzugehen. So unterstützt das DZIF beispielsweise die Entwicklung von Impfstoffkandidaten gegen Ebola, MERS und SARS-CoV-2. Derzeit liegt der Schwerpunkt auf der Entwicklung von Strategien zur Vorbereitung auf künftige neu auftretende Infektionskrankheiten.
Schwerpunkte
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Identifizierung von unbekannten Pathogenen und Ausbruchs-Management
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Das DZIF entwickelt Methoden zur schnellen und zuverlässigen Identifizierung von unbekannten Krankheitserregern.
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Entwicklung von Impfstoffen
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Geplant ist die Optimierung und Validierung von bestehenden und neuen Vakzine-Plattformen in Tiermodellen.
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Entwicklung von antiviralen Medikamenten mit Breitbandwirkung
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Forschende suchen breit wirksame antivirale Substanzen, um sie für den Einsatz in Notfällen weiterzuentwickeln.