Neu auftretende Infektionskrankheiten

Immer wieder verursachen bis dato unbekannte Krankheitserreger Epidemien, wie zum Beispiel das Influenza-Virus H5N1, bekannt als Vogelgrippe. Bei solchen Ausbrüchen ist schnelles Handeln gefragt: Der Erreger muss identifiziert und Therapien entwickelt werden.© DZIF/scienceRELATIONS

Epidemien von neuen Viruserkrankungen treten unerwartet auf und erfordern ein rasches Eingreifen, um deren Ausbreitung zu verhindern. Wichtig sind dabei eine schnelle Information der Bevölkerung sowie die Etablierung von Diagnostika, Impfstoffen und antiviralen Medikamenten. Die Sektion „Neu auftretende Infektionskrankheiten“ wird im Rahmen des DZIF Strategien entwickeln, um die biomedizinische Erforschung neu auftretender Viren zu beschleunigen. Zu diesem Zweck werden Wissenschaftler aus Universitäten, Unikliniken und dem öffentlichen Gesundheitsdienst eng zusammenarbeiten.

Forschungsschwerpunkte 

  • Entwicklung von Methoden zur schnellen und zuverlässigen Identifizierung von unbekannten Pathogenen sowie die Etablierung evidenzbasierter Richtlinien, in denen der Umgang mit infizierten Patienten geregelt wird
  • Entwicklung von Impfstoffen
  • Entwicklung von antiviralen Medikamenten mit Breitbandwirkung gegen bis dato unbekannte Erreger

Beteiligte Standorte

Gießen-Marburg-Langen

Bonn-Köln

Hamburg-Lübeck-Borstel

Hannover-Braunschweig

Heidelberg

München

 

 

 

 

Ansprechpartner

Interview mit Stephan Becker, TTU "Neu auftretende Infektionskrankheiten"

Koordinator
Stephan Becker, Universität Marburg

Co-Koordinatoren
Christian Drosten, Charité - Universitätsmedizin Berlin
Ansgar Lohse, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf

Projektmanagerin
Sabine Fischbach

Forscher im Porträt