Heidelberg

Der Standort Heidelberg ist durch die Ruprecht-Karls-Universität, das Universitätsklinikum und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) am Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) beteiligt.

Die Schwerpunkte der Heidelberger wissenschaftlichen Aktivitäten im Rahmen des DZIF liegen bei den Thematischen Translations-Einheiten (TTUs) HIV, Hepatitis, Infektionen im immungeschwächten Wirt, Malaria und Neu auftretende Infektionskrankheiten. Heidelberg hat die Koordination der TTU HIV im DZIF übernommen. Hierbei liegt der Heidelberger Schwerpunkt auf der Identifizierung und Charakterisierung von Faktoren des angeborenen Immunsystems, die HIV-Infektionen begrenzen, sowie auf der Analyse von Integrationsstellen viraler DNA in die Wirtszelle.

Darüber hinaus wird vom Standort Heidelberg die DZIF-weite Infrastrukturmaßnahme Biobanken koordiniert, wobei der Heidelberger Schwerpunkt bei Gewebebanken liegt. Heidelberg ist auch an den Infrastrukturmaßnahmen zu Klinischen Studienzentren und, gemeinsam mit dem Partnerstandort Nouna in Burkina Faso, an der Strukturmaßnahme Afrikanische Partner-Institute beteiligt.

Methodisch liegt einer der Schwerpunkte der Heidelberger Aktivitäten auf bildgebenden Verfahren zur Visualisierung der Infektion in Systemen unterschiedlicher Komplexität: von klonalen Zellen über gemischte Zellpopulationen bis hin zu Organen und Tiermodellen. Heidelberg entwickelt hierzu Infrastruktur und Expertise für das gesamte DZIF.

Die Aus- und Weiterbildung junger Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen innerhalb des DZIF wird in Heidelberg durch das Engagement in der DZIF-Akademie gefördert. Ein Beispiel für Programme der Akademie, die auch in Heidelberg umgesetzt werden, sind Clinical leave stipends: hier werden Stipendien vergeben, die Ärzte und Ärztinnen für einen gewissen Zeitraum vom Klinikalltag freistellen, damit sie sich in die infektiologische Forschung einbringen können. Ein weiteres Beispiel ist das MD Program, um welches sich besonders begabte und motivierte Studierende bewerben können. Das Stipendium ermöglicht es den Studierenden, ihr Studium für 9-12 Monate zu unterbrechen, um sich einem infektiologischen Forschungsthema zu widmen. Die Akademie beinhaltet auch Mentoring Programme oder Rückkehrstipendien für Wissenschaftlerinnen, die in Elternzeit waren.

Beteiligt an folgenden TTUs

Neu auftretende Infektionskrankheiten
HIV 
Hepatitis
Infektionen im immungeschwächten Wirt
Malaria

Beteiligt an folgenden Infrastrukturmaßnahmen

Klinische Studienzentren
Afrikanische Partner-Institute
Biobanken

Sprecher
Klaus Heeg (Universität und Universitätsklinikum Heidelberg)

Stellvertretender Sprecher
Hans-Georg Kräusslich (Universität und Universitätsklinikum Heidelberg)

Standortmanagerin
Elvira Bijedic (Universität und Universitätsklinikum Heidelberg)

Beteiligte Forschungseinrichtungen

Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg
UniversitätsKlinikum Heidelberg
Deutsches Krebsforschungszentrum