Tübingen

Der Standort Tübingen ist im DZIF durch die Universität, das Universitätsklinikum und das Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in mehreren Schwerpunktbereichen vertreten, mit dem Ziel, im DZIF gemeinsam die translationale Infektionsforschung zu koordinieren und strategisch auszurichten, um neue diagnostische, präventive und therapeutische Verfahren in der Behandlung von Infektionskrankheiten zu entwickeln.

Bei den Forschungsprojekten engagieren sich Tübinger Wissenschaftler vor allem in den Bereichen Malaria, Gastrointestinale Infektionen, Krankenhauskeime und Antibiotika-resistente Bakterien und in der Erforschung und Suche nach neuen Wirkstoffen. In den Schwerpunkten Malaria und Infektionen durch Antibiotika-resistente Bakterien übernimmt Tübingen innerhalb des DZIF die koordinierende Rolle. Die Forschungsschwerpunkte im Bereich Malaria liegen auf translationalen Aspekten und hierbei besonders auf der Medikamenten- und Impfstoffentwicklung, neuen Infektionsmodellen und der Epidemiologie. Im Bereich der Infektionen, die durch Antibiotika-resistente, bakterielle Erreger ausgelöst werden, liegt der Fokus auf verbesserter Diagnostik und Therapie von multiresistenten Erregern wie z.B Methicillin-resistenten Staphylokokken (MRSA) und multiresistenten gramnegativen Erregern (z.B. den so genannten ESBL).

Weitere Schwerpunkte der Tübinger Forscher sind die Suche nach neuen Biomarkern von Infektionen des Gastrointestinal-Traktes und Wirkstoffe gegen deren Erreger und die Suche nach und Erforschung von neuen antiinfektiven Wirkstoffen mittels neuer Methoden und Techniken, z.B. im Bereich Genome-Mining und kombinatorischer Biosynthese.

Zusätzlich zur Beteiligung in weiteren Forschungsbereichen, wie z.B. Infektionen im Immungeschwächten Wirt und Tuberkulose, engagiert sich Tübingen in den infrastrukturellen Querschnittsbereichen des DZIF, z.B. der DZIF-Akademie mit Maßnahmen zur Verbesserung der Ausbildung von Nachwuchskräften in der Infektionsforschung und den Bereichen klinischer Studien, Bioinformatik und Biobanking.

Standortsprecher
Ingo Autenrieth (Eberhard Karls Universität Tübingen)

Stellvertretender Standortsprecher
Peter Kremsner (Eberhard Karls Universität Tübingen)

Standortmanager
Dirk Kraus (Eberhard Karls Universität Tübingen)

Beteiligte Forschungseinrichtungen

Eberhard Karls Universität Tübingen
Universitätsklinikum Tübingen
Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie

Standorte

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