Afrikanische Partner-Institutionen

Gemeinsame Projekte mit renommierten afrikanischen Partner-Institutionen© DZIF

Die Infrastruktur soll eine langfristige Nord-Süd-Zusammenarbeit mit Forschungszentren für Infektionskrankheiten in Afrika aufbauen und stärken. Teilweise gibt es bereits eine bestehende Zusammenarbeit zwischen solchen Institutionen und DZIF-Partnern. Meist werden diese Kooperationen aber nur über einzelne Projekte finanziert und es bleiben wenig Ressourcen für nachhaltige Investitionen. Die Zusammenarbeit mit diesen Zentren ist wichtig – auch für wohlhabende Länder wie Deutschland. Denn die meisten Krankheiten, die in Afrika endemisch sind, treten auch in industrialisierten Ländern auf, wenn auch seltener.

Das DZIF möchte eine bessere Vernetzung bereits bestehender Kooperationen ermöglichen. Das Ziel ist es, die Zusammenarbeit zwischen den DZIF-Partnern und den afrikanischen Zentren zu intensivieren und zu harmonisieren und gut charakterisierte klinische Proben gemeinsam zu untersuchen.

In einem ersten Schritt soll die Verbreitung von Infektionskrankheiten in der lokalen Bevölkerung analysiert sowie deren zeitliche und räumliche Verteilung bestimmt werden. Gleichzeitig sollen Proben von Patienten mit so genanntem „Fieber unbekannter Ursache“ (fever of unknown origin, FUO) gesammelt werden. Die Analyse dieser Proben, die gemeinsam mit afrikanischen Wissenschaftlern durchgeführt wird, wird hilfreich sein, um das Spektrum an Krankheitserregern in den betroffenen Gebieten besser zu erfassen. Damit wird es auch möglich sein neu aufkommende Infektionskrankheiten zu identifizieren - und zwar genau in den Regionen, von denen man annimmt, dass sie schon jetzt Ort vieler Infektionsherde sind.

Afrikanische Partner-Institutionen

Kumasi Centre for Collaborative Research in Tropical Medicine, Ghana
Albert Schweitzer Hospital, Lambaréné, Gabon
Centre de Recherche en Santé de Nouna, Burkina Faso
NIMR - Mbeya Medical Research Center, Tansania

Ansprechpartner

Koordinator
Jürgen May, Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin 

Co-Koordinator
Christian Drosten, Universität & Universitätsklinikum Bonn

Projektmanagerin
Lisa Reigl

 

Das DZIF ist beteiligt am deutschen Programm der "European and Developing Countries Clinical Trials Partnership": EDCTP