Kooperation mit Partnern in Tansania
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Afrikanische Partner-Institutionen

Viele Infektionskrankheiten wie Malaria, Tuberkulose oder AIDS sind in Afrika ein größeres Problem als bei uns. Um diese Krankheiten dort besser erforschen zu können, wo sie gehäuft auftreten, arbeiten DZIF-Wissenschaftler eng mit afrikanischen Partner-Institutionen zusammen.

Die DZIF-Infrastruktur „Afrikanische Partner-Institutionen“ etabliert und stärkt die langfristige Zusammenarbeit mit Einrichtungen in Afrika. Dazu gehören Kliniken und Forschungszentren in Kumasi (Ghana), Lambaréné (Gabun), Nouna (Burkina Faso) und Mbeya (Tansania). Mit diesen vier Partnereinrichtungen unterhalten DZIF-Wissenschaftler bereits langjährige Kooperationen.

„Ich freue mich auf eine lange Zusammenarbeit mit dem DZIF, es gibt noch viel zu tun. “
Kooperationspartner in Mbeya
Prof. Dr. Nyanda Elias Ntinginya
Direktor am National Institute for Medical Research - Mbeya Medical Research Centre

2017 wurden die Labor-Einrichtungen und die Techniken in allen afrikanischen Partner-Institutionen in hohem Maße modernisiert. Dazu gehörte es auch, das Personal für neue Methoden zu schulen, um erste Diagnostika, wie z. B. Schnelltests für die Erkennung von Durchfallerregern, auf ihre Genauigkeit hin zu evaluieren. Wie eng die deutschen und afrikanischen Wissenschaftler zusammenrücken, zeigt auch Prof. Dr. Ayola Akim Adegnika. Der Direktor am CERMEL, der klinischen Forschungseinrichtung in Lambaréné, Gabun, ist gleichzeitig auf eine Professur der Universität Tübingen berufen worden.

Das DZIF beteiligt sich auch am "European and Developing Countries Clinical Trials Partnership":

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