Ausschnitt des DZG-Key-Visuals anlässlich des 10jährigen Jubiläums im Jahr 2022
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Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung

Seit 10 Jahren erfolgreiche translationale Forschung der DZG

Eine Kurzreise durch das Forschungsuniversum der DZG (klicken Sie auf das Pfeilsymbol, um das Video zu starten).

Wesentliches Ziel des Gesundheitsforschungsprogramms der Bundesregierung ist es, die besonders häufigen Krankheiten – die Volkskrankheiten – wirksamer bekämpfen zu können. Mit dem Aufbau der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) als langfristig angelegte, gleichberechtigte Partnerschaften von außeruniversitären Forschungseinrichtungen mit Universitäten und Universitätskliniken schafft das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) dafür die Voraussetzungen. Die sechs Deutschen Zentren arbeiten eng zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und Synergien zu nutzen. Das Ziel aller ist die Translation: die schnellere Umsetzung von Forschungsergebnissen in die medizinische Praxis.

2009 wurden die Zentren für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und für Diabetesforschung (DZD) gegründet, 2011 und 2012 folgten die Zentren der Gesundheitsforschung für Infektionskrankheiten (DZIF), Herz-Kreislauf-Erkrankungen (DZHK), Lungenkrankheiten (DZL) und Krebs (DKTK). Zusammen mit dem DZIF feiern 2022 also gleich drei weitere DZG ihr zehnjähriges Jubiläum.

Zwei weitere Zentren befinden sich derzeit noch im Aufbau: das Deutsche Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin (DZKJ) und das Deutsche Zentrum für Psychische Gesundheit (DZP).

Das gemeinsame Forschungsmagazin SYNERGIE

Unter dem Motto "Forschen für Gesundheit" berichten die Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung in ihrem gemeinsamen Forschungsmagazin "SYNERGIE" zweimal im Jahr über Projekte und Erfolge in der translationalen Forschung. Über die folgende Galerie gelangen Sie zu allen bisherigen Beiträgen des DZIF. Viele weitere spannende Beiträge aller Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung lassen sich in den Online-Ausgaben entdecken. Außerdem können Sie SYNERGIE als Print- oder Online-Ausgabe (Newsletter) abonnieren.

DZG-übergreifende Projekte

Expertisenzentrum für Medizinalchemie

Das Expertisenzentrum unterstützt die Wirkstoffentwicklung in allen Zentren. Ihr Ziel ist es, die Optimierung niedermolekularer Wirkstoffkandidaten für ausgewählte Projekte voranzutreiben.
Prof. Dr. Mark Brönstrup erklärt, wie das Expertisenzentrum für Medizinalchemie auf dem Weg von einer Idee bis hin zu einem wirksamen Medikament unterstützt und wer Projektideen einbringen kann. Weitere aktuelle Informationen erhalten Sie auf der Website des MedChem-Expertisenzentrums (EN).

Gemeinsam gegen das neue Coronavirus

LEOSS: Europäisches Fallregister für Coronavirus-Patienten

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Auf Initiative der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie (DGI) wurde  ein europäisches Fallregister aufgelegt, in dem klinische Daten für Patientinnen und Patienten mit SARS-CoV-2 Infektion gesammelt werden. Das Registern namens LEOSS zeichnet sich dadurch aus, dass alle gesammelten Daten zur gemeinsamen Analyse an die wissenschaftliche Gemeinschaft gehen.

Weitere Informationen

Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung

Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK)

Deutsches Zentrum für Diabetesforschung e.V. (DZD)

Deutsches Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V. (DZHK)

Deutsches Zentrum für Infektionsforschung e.V. (DZIF)

Deutsches Zentrum für Lungenforschung e.V. (DZL)

Deutsches Zentrum für Neurodegenerative Erkrankungen e.V. (DZNE)