Tuberkulosebakterien
© CDC/James Archer

Tuberkulose

Weltweit ist die Tuberkulose (TB) eines der größten Gesundheitsrisiken: Jährlich erkranken etwa neun Millionen Menschen.

Weltweit ist die Tuberkulose (TB) eines der größten Gesundheitsrisiken: Etwa neun Millionen Menschen erkranken jährlich an TB; 1,5 Millionen Menschen sterben jedes Jahr infolge der Infektion. Die TB-Erreger, sogenannte Tuberkulosebakterien, befallen die Lunge und können sich auf weitere Organe ausbreiten. Co-Infektionen mit HIV und das Aufkommen von weitgehend resistenten und multiresistenten Stämmen verschärfen die Problematik zusätzlich. Die multiresistenten Stämme verbreiten sich zunehmend vor allem in Ost-Europa, in der Sub-Sahara-Region Afrikas und in Asien.

Um die Tuberkulose global einzudämmen, müssen die DZIF-Forscher mehrere Herausforderungen bewältigen: Derzeit gibt es keine wirksame Impfung gegen die Lungentuberkulose; wirksame Medikamente gegen TB sind rar und die Pharma-Industrie hat nur wenige Wirkstoffkandidaten in der Entwicklung. Zudem fehlen Biomarker, mit denen der Erfolg einer Behandlung prognostiziert werden kann oder mit denen es möglich wäre, den Verlauf einer individuellen Behandlung exakter zu definieren. Ärmere Länder verfügen außerdem nicht über die Ressourcen, um eine TB-Erkrankung schnell zu diagnostizieren.

Gemeinsam gegen Tuberkulose

Woran arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im DZIF, welche Ziele haben sie sich gesetzt im Kampf gegen die Tuberkulose? Anlässlich des Welttuberkulosetages am 24. März haben wir nachgefragt und einige Antworten in der Bildergalerie zusammengestellt:

Hotline für Ärztinnen und Ärzte

Unter der Nummer +49 4537 1880 beantworten Expertinnen und Experten am Telefon rund um die Uhr Ihre Fragen zu Prävention, Diagnostik und Therapie von Tuberkulose.

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