Biobanken

Proben werden sicher in Stickstofftanks gelagert.© HMGU/A.Kühn

Um Infektionsforschung an vielen verschiedenen Standorten durchführen und die Ergebnisse dieser Forschung in die Anwendung überführen zu können, ist eine umfassende Biobanken-Struktur unabdingbar.

Die Infrastruktur "Biobanken" ermöglicht, Biomaterialien in konstant gleichbleibender Qualität innerhalb des DZIF zu sammeln. Forscher erhalten auf diese Weise Material, das sich für "OMICS-Anwendungen" sowie für Biomarkerforschung eignet.

Biomaterialien mit großer Relevanz für die DZIF-Partner sind:

  • Gut charakterisierte Gewebeproben von Patienten und Kontrollen mit den zugehörigen klinischen Daten (Heidelberg)
  • Flüssige biologische Proben wie Serum, Plasma, Urin und evtl. Stuhl und Speichel mit den zugehörigen klinischen Daten (München)

Für die Sammlung und Lagerung der Biomaterialien im DZIF sind die einzelnen Standorte selber verantwortlich. Über die in DZIF-Projekten gesammelten Bioproben gibt das zentrale Bioprobenregister (ZBR) Auskunft. Auf diese Weise können Proben im DZIF optimal genutzt werden.

Die Biobanken-Infrastruktur unterstützt in folgenden Bereichen:

  • Planung von Arbeitsabläufen für Probengewinnung, -prozessierung und -lagerung
  • Harmonisierung/Standardisierung von Arbeitsabläufen
  • Qualitätsmanagement sowie Auditplanung und -beratung
  • Ethische, rechtliche und soziale Rahmenbedingungen
  • Probenlagerung und -Transport
  • IT-Unterstützung
  • Transplantationskohorte e.V. des DZIF


Mehr Informationen

www.dzif-biobanken.de - Umfangreiche Daten zu den einzelnen Biobanken und deren Proben sowie zu aktuellen Projekten und zum zentralen DZIF-Bioprobenregister (DZIF-ZBR).

Anforderungsformular für Biomaterial und Serviceleistungen

Ansprechpartner

Koordinator
Peter Schirmacher, Universität Heidelberg

Co-Koordinator
Christian Gieger, Helmholtz Zentrum München

Projektmanagerin München
Andrea Kühn

Projektmanager Heidelberg
Benjamin Stottmeier