Organisation

Die 35 DZIF-Einrichtungen sind Mitglieder des eingetragenen Vereins DZIF e. V.
Oberstes Organ des Vereins ist die Mitgliederversammlung. Weitere Organe sind der Vorstand, die Kommission der Zuwendungsgeber und der Wissenschaftliche Beirat. Die DZIF-Geschäftsstelle, die ihren Sitz in Braunschweig am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung hat, ist für die Verwaltung und Koordination aller Forschungsförderungsmaßnahmen zuständig. Darüber hinaus organisiert sie die Treffen der Mitgliederversammlung, die Berichterstattung und die Begutachtungen. Außerdem ist sie für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig.

Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das zentrale Entscheidungsorgan des DZIF. Sie setzt sich zusammen aus Vertretern der Forschungseinrichtungen, die dem DZIF angehören. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand und den Vorstandsvorsitzenden. Die Mitgliederversammlung entscheidet über die Zuteilung von Fördermitteln an die einzelnen Forschungsbereiche und die DZIF-Infrastruktur-Einheiten auf Basis eines Vorschlags des DZIF-Vorstands.

Vorstand

Der Vorstandsvorsitzende und der Vorstand werden von der Mitgliederversammlung gewählt. Der Vorstand ist verantwortlich für alle Beschlüsse und ist für die Verwaltungsfragen zuständig. Er setzt sich zusammen aus dem wissenschaftlichen Geschäftsführer des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) und zwei bis vier weiteren Mitgliedern, die von der Mitgliederversammlung gewählt werden.

Mitglieder des Vorstands

  • Prof. Dr. Hans-Georg Kräusslich (Universität und Universitätsklinikum Heidelberg, Vorstandsvorsitzender)
  • Prof. Dr. Dirk Busch (Technische Universität München, stellvertretender Vorstandsvorsitzender)
  • Prof. Dr. Ingo Autenrieth (Universität und Universitätsklinikum Tübingen)
  • Prof. Dr. Maura Dandri (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf)
  • Prof. Dr. Dirk Heinz (Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung, Braunschweig)

Kommission der Zuwendungsgeber

Zur Sicherstellung der Zusammenarbeit mit den Zuwendungsgebern steht dem Verein die Kommission der Zuwendungsgeber zur Seite. Zuwendungsgeber sind der Bund (90 %) und diejenigen Länder, die Sitz der DZIF-Standorte sind (10 %):

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Hamburg
  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Schleswig-Holstein

Der Bund und jedes Land sendet einen Vertreter in die Kommission der Zuwendungsgeber. Den Vorsitz übernimmt der Vertreter des Bundes. Der Vorstandsvorsitzende sowie der Geschäftsführer unterrichten die Kommission über alle Fördermaßnahmen.

Wissenschaftlicher Beirat

Das DZIF wird von einem Wissenschaftlichen Beirat bestehend aus international renommierten Experten auf dem Gebiet der Infektionsforschung unterstützt. Dem Wissenschaftlichen Beirat gehören bis zu zwölf Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft an. Sie werden auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier Jahren berufen. Der Wissenschaftliche Beirat tagt mindestens einmal pro Jahr und berät den Vorstand und die Mitglieder in allen wissenschaftlichen und programmatischen Fragen.

Prof. Dr. B. Kampmann (Vorsitzende) (London School of Hygiene ans Tropical Medicine), Großbritannien
Prof. Dr. R. Burger (stellv. Vorsitzender) (ehem. Robert Koch Institut), Deutschland
Dr. A. Ammon (European Centre for Disease Prevention and Control), Schweden
Dr. H. Feldmann (National Institute of Allergy and Infectious Diseases), USA
Dr. K. Klumpp (Riboscience, LLC), USA
Prof. Dr. R. Laxminarayan (Center for Disease Dynamics, Economics & Policy), USA
Prof. Dr. Ch. Mgone (ehem. EDCTP), Tansania
Prof. Dr. D. Moradpour (Lausanne University Hospital), Schweiz

Prof. Dr. C. Rooney (Baylor College of Medicine), USA
Prof. Dr. R. Wallis (The Aurum Institute), Südafrika
Prof. Dr. S. Ward (Liverpool School of Tropical Medicine), Großbritannien

Geschäftsstelle

Der Geschäftsführer leitet die Geschäftsstelle mit Sitz in Braunschweig. Die Mitarbeiter unterstützen den Vorstand bei seiner Arbeit. Zu ihren Aufgaben zählen die Organisation der Forschungsinitiativen und die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit des DZIF. Verstärkung erhält die Geschäftsstelle durch sieben dezentrale Mitarbeiter: Die Standortmanager koordinieren vor Ort an den sieben DZIF-Standorten die Zusammenarbeit.

Fördermittelmanagement

Das Fördermittelmanagement (FMM) ist am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig angesiedelt. Das FMM setzt als Projektträger die Weiterleitung der Zuwendungsmittel zur Projektförderung des DZIF auf Grundlage des BMBF-Zuwendungsbescheides um. Die Weiterleitung an die einzelnen Partnereinrichtungen (Zuwendungsletztempfänger) erfolgt auf Basis von privatrechtlichen Weiterleitungsverträgen. Die wesentlichen Aufgaben des FMM umfassen die administrative Bewilligung der Projekte, die Begleitung bei der Vorhabendurchführung und die Prüfung der Verwendungsnachweise.

Die Ansprechpartner des FMM finden Sie hier.