Dysbiose
Dysbiose bezeichnet eine Störung des mikrobiellen Gleichgewichts, bei der schädliche Mikroorganismen überwiegen und die Gesundheit des Wirts beeinträchtigen.
Ausführliche Beschreibung
Der Begriff Dysbiose (von griechisch dys = schlecht/krankhaft und bios = Leben) bezeichnet eine Störung des physiologischen Normalzustands des Mikrobioms (z. B. auf der Haut, im Darm oder im Mund), bei dem es zu einer mikrobiellen Fehlbesiedelung und einem Ungleichgewicht mit dem Wirt kommt. Hierbei nehmen nützliche Mikroorganismen ab und werden von schädlichen (Krankheits-)Erregern verdrängt, wodurch die Gesundheit des Wirts negativ beeinflusst wird. Dysbiosen können unter anderem zu chronischen Entzündungen, Autoimmunerkrankungen und schwerwiegenden Infektionen führen. Das Gegenteil von Dysbiose ist die Eubiose.