Gemeinsamer Brückenthemen-Workshop: „Künstliche Intelligenz in der Antikörper- und Impfstoffentwicklung“
Das Aufkommen der künstlichen Intelligenz (KI) hat neue Möglichkeiten für die Entwicklung von Impfstoffen und Antikörpern eröffnet.
Um weitere Einblicke in die transformativen Auswirkungen der KI auf Translations- und Produktentwicklungsaktivitäten zu erhalten, veranstalteten die Brückenthemen „Vakzine“ und „Antikörper-basierte Therapien“ einen gemeinsamen Brückenthemen-Workshop. Die Teilnahme an diesem Workshop stand allen interessierten Mitgliedern des DZIF sowie der erweiterten wissenschaftlichen Gemeinschaft offen.
Wissenschaftliche Leitung
Prof. Dr. Florian Klein, Koordinator Brückenthema „Antikörper-basierte Therapien“
Klaus Schwamborn, Ph.D., Koordinator Brückenthema „Vakzine“
Kontakt
Agnieszka Mitulski
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Susanne Salomon
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Am KI-Workshop in Köln nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen DZIF Standorten sowie die Sprecherinnen und Sprecher der Brückenthemen „Antikörper-basierte Therapien“ und „Vakzine“ teil. © MedizinFotoKöln D. Hensen
Wie Künstliche Intelligenz (KI) die Entwicklung von Antikörpern und Impfstoffen künftig beschleunigen kann, stand im Mittelpunkt des Workshops “Artificial Intelligence in Antibodies & Vaccines Development”, der am 4.–5. November 2025 in Köln stattfand. 67 Teilnehmende aus Forschung, Klinik, Industrie und Behörden kamen zu dem von den DZIF-Brückenthemen „Antikörper-basierte Therapien“ und „Vakzine“ organisierten Treffen zusammen.
„Mit diesem Workshop haben wir erstmals im Rahmen der DZIF-Brückenthemen den Fokus gezielt auf Künstliche Intelligenz gelegt. Die große Resonanz und der intensive fachliche Austausch zeigen, wie wichtig und zukunftsweisend dieses Thema für unsere Arbeit ist”, sagt Klaus Schwamborn, Koordinator des Brückenthemas „Vakzine“. „Der Workshop war ein voller Erfolg und ein wichtiger Impuls für die weitere strategische Entwicklung.“
Das wissenschaftliche Programm bot vielfältige Einblicke in aktuelle Entwicklungen des Feldes. Im Fokus standen Vorträge zu KI-gestütztem Impfstoffdesign, neuen Antikörperstrategien, Pandemievorbereitung, Modellierungsansätzen sowie zu regulatorischen und patentrechtlichen Aspekten. Beiträge aus dem DZIF, aus internationalen Forschungseinrichtungen und der Industrie verdeutlichten die rasante Dynamik und das Potenzial von KI in der Infektionsforschung.
In den Diskussionen wurden zwei zentrale KI-Perspektiven herausgearbeitet:
1. KI als Assistenzwerkzeug für Recherche, Dokumentenerstellung und organisatorische Prozesse
2. KI als Innovationsmotor für die Entdeckung und Optimierung neuer Impfstoff- und Antikörperkandidaten sowie für modellbasierte Vorhersagen
Die DZIF-Brückenthemen werden diese Erkenntnisse nutzen, um den strategischen Ausbau von KI-Kompetenzen innerhalb des DZIF weiter zu fördern.
Uniklinik Köln
Köln
Deutschland