In der Infektionsbiologie spricht man von Persistenz, wenn ein Krankheitserreger im Körper eines Patienten überdauern kann.
Ausführliche Beschreibung
Eine Erregerpersistenz liegt vor, wenn sich der Erreger wie im Falle einer chronischen Infektion fortlaufend vermehrt oder wenn er in ruhender Form in einem Rückzugsraum des Körpers überdauert. Die ruhende Form kann unter bestimmten Bedingungen wieder reaktiviert werden und dann erneut eine Krankheit hervorrufen.
Die vorangegangenen R-Net-Projekte (R-Net 1.0 und 2.0) lieferten als Querschnittsstudien wichtige Erkenntnisse zur Prävalenz multiresistenter Erreger (MRE; engl. multidrug-resistant organisms, MDRO). Die zeitliche Entwicklung einer Besiedlung sowie die Faktoren, die deren Erwerb, Persistenz und ...
Nach einer Infektion kann das Ebola-Virus monate- bis jahrelang unbemerkt im menschlichen Körper überleben, indem es sich in Regionen mit geringer Immunüberwachung wie im zentralen Nervensystem
Zu den hoch-pathogenen Coronaviren, die zu schweren Atemwegserkrankungen und Todesfällen führen können, zählt neben SARS-CoV und SARS-CoV-2 auch das Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus (MERS
Die Entwicklung wirksamer antiretroviraler Therapiestrategien (ART) hat entscheidenden Einfluss auf die HIV/AIDS-Pandemie genommen: Für infizierte Personen mit Zugang zur Versorgung nimmt die Infektion einen zwar chronischen, aber nicht mehr tödlichen Verlauf. Doch trotz der bahnbrechenden ...
Der Magenkeim Helicobacter pylori ist weltweit verbreitetes Bakterium im Magen und genetisch sehr anpassungsfähig. Das Team um DZIF-Wissenschaftler Professor Sebastian Suerbaum an der Ludwig
Rund 260 Millionen Menschen leiden weltweit unter einer chronischen Hepatitis B, die derzeit nicht heilbar ist. Für sie gibt es nun einen Hoffnungsschimmer, denn Wissenschaftler haben im DZIF einen
Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) klären auf, wie Helicobacter pylori Magenschleimhautentzündung hervorruft. Eine chronische Infektion mit dem weit verbreiteten Keim kann