Mpox
Mpox (früher: Affenpocken) ist eine durch das Mpox-Virus verursachte Infektionskrankheit. Sie kann unter anderem Fieber, Haut- und Schleimhautveränderungen sowie geschwollene Lymphknoten verursachen.
Ausführliche Beschreibung
Die Übertragung von Mensch zu Mensch erfolgt vor allem durch engen körperlichen Kontakt mit einer infizierten Person. Besonders ansteckend sind Haut- und Schleimhautveränderungen sowie darin enthaltene Körperflüssigkeiten. Eine Übertragung ist unter anderem durch Haut-zu-Haut-Kontakt, beim Küssen oder bei sexuellen Kontakten möglich. Auch infektiöse Atemwegspartikel bei engem Kontakt sowie mit dem Virus verunreinigte Gegenstände können zur Übertragung beitragen.
Seit 2022 hat sich Mpox auch in zahlreichen Ländern außerhalb der zuvor bekannten Verbreitungsgebiete ausgebreitet. Die Erkrankung verläuft bei vielen Menschen mild und klingt innerhalb weniger Wochen von selbst ab. Es sind jedoch auch schwere und in seltenen Fällen tödliche Verläufe möglich. Ein erhöhtes Risiko für schwere Erkrankungen haben unter anderem Menschen mit geschwächtem Immunsystem, Schwangere und kleine Kinder.