Arbeitsgruppe

Rechnerbasierte Systembiologie der Infektionen und antimikrobiell-resistenten Krankheitserreger

Kurzbeschreibung

Die Arbeitsgruppe von Andreas Dräger widmet sich der rechnergestützten Systembiologie mit Schwerpunkt auf Infektionen und Antibiotika-resistenten Krankheitserregern. Ein wesentliches Ziel besteht darin, modellgetrieben neue Hypothesen abzuleiten, mit denen zunehmende Antibiotika-Resistenzen systematisch bekämpft werden können. Die im Institut für Biomedizinische Informatik der Universität Tübingen angesiedelte Gruppe arbeitet eng mit Partnern des nahegelegenen Instituts für Mikrobiologie und Infektionsmedizin zusammen. Sie wollen so systematisch die molekularen Vorgänge in der menschlichen Nase aufklären, über die viele Bakterien in den Körper gelangen. Welche Organismen sind in diesem Mikrobiom vorhanden und wie beeinflussen sie sich gegenseitig? Zur Arbeit der Gruppe zählen sowohl die Rekonstruktion biologischer Systeme, ihre mathematische Modellierung, die Standardisierung dieser Modelle, wie auch die Entwicklung spezialisierter Software-Lösungen und die Anwendung von Methoden des maschinellen Lernens.

Standorte
Ansprechpartner

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe v.l.n.r. (Stand Oktober 2019): Niklas Henle, Dr. Reihaneh Mostolizadeh, Manuel O. Harke, Pia Rautenstrauch, Eike Pertuch, Maria E. Heitmeier, Thomas M. Hamm, Alina Renz, Anton J. Rabe, Jun.-Prof. Dr. Andreas Dräger. Die Wissenschaftler entwickeln großskalige Computermodelle der bekannten Nasenbakterien und arbeiten an spezifischen Software-Lösungen zu deren Simulation und Analyse. Außerdem beteiligt sich die Arbeitsgruppe an internationalen Standardisierungsprojekten zur vereinheitlichten Repräsentation der Computermodelle und treibt neue Methoden der visuellen Darstellung großer Systeme voran.

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