Assoziierter Partner

Universitätsklinikum Freiburg

Das Universitätsklinikum Freiburg ist Partner in mehreren DZIF-Projekten. Das Klinikum arbeitet daran herauszufinden, welche Genmutationen verantwortlich sind für die  chronische mukokutane Candidose, eine chronische Infektion der Haut und Schleimhaut mit Candida-Pilzen. Außerdem wollen Wissenschaftler genetische Faktoren finden, die mit einer erhöhten Anfälligkeit für Infektionen einhergehen. Es sollen Biomarker identifiziert werden, die eine bessere Infektionskontrolle ermöglichen. Das Klinikum arbeitet an zwei Studien mit, die das Ziel haben, Krankenhaus-assoziierte Infektionen zu reduzieren. Dazu werden z. B. Antibiotika gezielter eingesetzt und die Krankenhaushygienemaßnahmen verbessert. In Vorbereitung ist eine Multicenter-Studie mit Patienten mit einem erhöhten Risiko einer Infektion mit Clostridium difficile-Erregern. Freiburg ist einer von sechs Standorten, an denen die Epidemiologie multiresistenter Bakterien sowie die Epidemiologie von Blutstrominfektionen und  Clostridium difficile-Infektionen über einen Zeitraum von vier Jahren longitudinal untersucht werden. Infektionen mit dem humanen Cytomegalie-Virus (HCMV) stellen ein Risiko für Menschen mit geschwächtem Immunsystem – etwa AIDS- oder Transplantations-Patienten – dar. Die Forscher sind auf der Suche nach neuen Wirkstoffen gegen HCMV.