Gesundheitssystem-assoziierte Infektionen

Personalisierte Prävention

Longitudinale und sektorenübergreifende Analysen klinischer, mikrobiologischer und epidemiologischer Daten ermöglichen die Identifikation individueller Risikoprofile und unterstützen gezielte Präventionsstrategien unter Berücksichtigung des One-Health-Ansatzes.

Im Forschungsschwerpunkt „Personalisierte Prävention“ steht die Entwicklung individualisierter Therapiestrategien anstelle eines breiten Antibiotikaeinsatzes im Mittelpunkt. Neue diagnostische Verfahren sollen Patient:innen frühzeitig die am besten geeigneten Präventions- und Therapieansätze ermöglichen.

Zu diesem Zweck entwickeln und nutzen wir Daten- und KI-gestützte Verfahren sowie Prognosemodelle zur frühzeitigen Erkennung individueller Infektionsrisiken. App-basierte Technologien und innovative Methoden der Datenerfassung sollen eine langfristige ambulante Betreuung sowie eine kontinuierliche Erfassung gesundheitsbezogener Daten von Studienteilnehmenden ermöglichen.

Auf Grundlage bestehender Kohorten (TIARA, BLOOMY, AEGON) sowie von Surveillance-Daten aus R-Net entwickeln wir personalisierte Prognosemodelle für:

Der verantwortungsvolle Antibiotika-Einsatz steht auch im Uniklinikum Köln auf dem Programm. Im Bild: DZIF-Wissenschaftlerin Maria Vehreschild

© DZIF/ScienceRelations
  • das Risiko einer Kolonisierung mit multiresistenten ESKAPE-Erregern
  • das Auftreten von Blutbahninfektionen und anderen schweren Infektionen
  • das Risiko schwerer infektionsbedingter Komplikationen wie Sepsis oder einer erhöhten Sterblichkeit bei Hochrisikopatient:innen (z. B. Intensivpatient:innen).

Forschung zu "Personalisierte Prävention"

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