Neue Antibiotika

Technologien für das Screening und die Optimierung neuer Wirkstoffe

Neue Angriffspunkte und Wirkstoffe werden durch Screening gefunden und weiterentwickelt.

Der übermäßige Einsatz von Antibiotika in den vergangenen Jahren hat immer mehr Erreger unempfindlich gegen die einstigen Wunderwaffen gemacht. Resistente und multiresistente Keime führen zu großen Problemen insbesondere in Krankenhäusern. Neue Medikamente und Strategien werden dringend benötigt, doch die Suche nach neuen Substanzen ist für viele Pharmafirmen wirtschaftlich nicht attraktiv. Hier will das DZIF eine Brücke bauen, indem es die notwendigen Screening-Plattformen aufbaut und neue Wirkstoffe aufspürt. Gesucht wird nach Mechanismen und Angriffspunkten, die zur Entwicklung neuartiger Therapien auch gegen multiresistente Bakterien führen können. Getestet auf ein Anwendungspotenzial werden auch bereits bekannte Wirkstoffe.

Mittels neuer Techniken wie dem Genome-Mining suchen DZIF-Wissenschaftler nach neuen Genclustern oder auch „stummen“ Genabschnitten, die für die Synthese von potenziellen Wirkstoffen codieren könnten.

Ein wichtiger Schritt in der Entwicklung zu möglichen neuen Medikamenten ist die Erforschung der Wirkmechanismen der gefundenen Substanzen.

Forschung zu "Technologien für das Screening und die Optimierung neuer Wirkstoffe"

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