Assoziierter Partner

Charité – Universitätsmedizin Berlin

Das Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Charité ist einer von sechs Partnern im DZIF-Netzwerk „Multiresistente Bakterien“ (MDRO Network: R-Net). Untersucht wird die Epidemiologie multiresistenter Bakterien sowie die Epidemiologie von Blutstrominfektionen und Clostridium-difficile-Infektionen über einen Zeitraum von vier Jahren. 2017 wurden 500 Patienten in der Charité untersucht. Außerdem ist das Klinikum in ein Projekt eingebunden, welches das Hygienemanagement in Krankenhäusern unterstützen soll.

Das Institut für Virologie der Charité (Campus Charité Mitte) beherbergt die Arbeitsgruppe „Virusnachweis und Pandemieprävention“, eine wesentliche infrastrukturelle Komponente des DZIF-Forschungsbereichs „Neu auftretende Infektionen“. Die von Professor Christian Drosten geleitete Gruppe ist verantwortlich für die Erkennung neu auftretender Viren und die Entwicklung von Diagnostiktests für neuartige und epidemische Erreger. Sie koordiniert außerdem das Projektprogramm des DZIF in diesem wichtigen Arbeitsfeld mit. Enge Kooperationen bestehen mit dem Robert Koch-Institut.

Am Institut für Virologie ist außerdem die Arbeitsgruppe „Angeborene Immunität und Virale Evasion“ von Professor Christine Goffinet angesiedelt, die im DZIF-Forschungsbereich „HIV“ Mechanismen der zell-intrinsischen Abwehr und HIV-1-vermittelte Antagonisierungsstrategien charakterisiert. Die Arbeitsgruppe „Virusepidemiologie“ koordiniert unter Leitung von Prof. Jan Felix Drexler die Arbeiten mehrerer DZIF-Standorte zum Zika-Ausbruch in Lateinamerika und arbeitet eng mit dem Forschungsbereich Hepatitis zu neuartigen Hepatitis-Viren aus tierischen Reservoiren zusammen.