Die Epidemiologie untersucht das Vorkommen und die Verteilung von Krankheiten in der Bevölkerung. In der molekularen Epidemiologie kommen darüber hinaus molekularbiologische Techniken zum Einsatz.
Ausführliche Beschreibung
Epidemiologen nutzen überwiegend statistische Methoden, um Aussagen über die Häufigkeit einer Erkrankung in einer Population zu treffen oder um mit Modellen die Ausbreitung von Epidemien zu simulieren. Die molekulare Epidemiologie gewinnt Erkenntnisse aus den molekularen Eigenschaften eines Menschen oder eines Pathogens.
Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass es in den letzten Jahren in Deutschland zu einer zunehmenden Verbreitung von Vancomycin-resistenten Enterokokken (VRE) bei Krankenhauspatienten gekommen ist. Enterokokken kommen zahlreich im Darm von Mensch (und Tier) vor und sind im Allgemeinen nur wenig ...
Das DZIF hat ein neues Forschungskonsortium gegründet, das die vernachlässigten tropischen Krankheiten in den Blick nimmt. Es reagiert damit auf den dringenden Forschungsbedarf für diese Gruppe von
Gemeinsam gegen Infektionen Die Corona-Pandemie hat klar gezeigt, welche Bedeutung der Infektionsforschung zukommt. Dass noch unbekannte Viren wie zuletzt SARS-CoV-2 auftreten und sich pandemisch
Der frühzeitige Nachweis und das nachfolgende Monitoring multi-resistenter Bakterien (MDRO) bei Patientinnen und Patienten stellt eine zentrale Maßnahme in der Überwachung der Transmission und Prävention von Infektionsgeschehen im Krankenhaus dar. Das DZIF-Netzwerk „Multiresistente Bakterien“ (R-Net ...
Die von Christoph Stein-Thöringer geleitete klinische Forschungseinheit (Clinical Research Unit, CRU) am Universitätsklinikum Tübingen vereint Expertise aus Klinik, Infektiologie, Mikrobiomforschung, Immunologie, Grundlagenwissenschaften und Epidemiologie. Wissenschaftler:innen und Ärzt:innen ...
Hannover - Braunschweig | Heidelberg | München | Tübingen
Mithilfe der DZIF-Transplantationskohorte können medizinische Daten und biologische Proben von transplantierten Patientinnen und Patienten in ganz Deutschland gesammelt und verwaltet werden. Diese Daten und Proben bilden die Grundlage wissenschaftlicher Studien. Dabei werden Zusammenhänge zwischen ...
Die Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Erbgut-Analyse von Tuberkulose-Erregern. Dabei kommen neueste Techniken der DNA-Sequenzierung zum Einsatz (Next Generation Sequencing), um die Verbreitung von einzelnen TB-Stämmen anhand der Gensequenzen zu bestimmen. Die molekularen epidemiologischen Daten ...
Die Arbeitsgruppe unter der Leitung von Prof. Marylyn Addo initiiert und koordiniert die translationale Forschung im Bereich neu auftretender Infektionskrankheiten, insbesondere viraler Infektionen wie beispielsweise Ebola, MERS, Lassa- oder Krim-Kongo-Fieber. Immunologische Studien, die Entwicklung ...