Krankenhauskeime in einer Petrischale
© IMMIH Köln/Hamprecht

Krankenhauskeime und Antibiotika-resistente Bakterien

Wissenschaftler entwickeln neue Strategien gegen die Entstehung und Ausbreitung von Resistenzen.

Besondere Sorge bereitet Medizinern die Zunahme von Infektionen mit bakteriellen Krankheitserregern, die gegen Antibiotika resistent sind. Diese Art der Infektionen hat in den letzten Jahren massiv zugenommen.

Die schwersten Fälle von krankenhausbedingten bakteriellen Infektionen werden durch Methicillin-resistente Staphylococcus aureus-Stämme und Beta-Laktamase produzierende Enterobakterien (ESBL) verursacht. Immer häufiger versagen die gängigen Antibiotika.

Der DZIF-Forschungsbereich „Krankenhauskeime und Antibiotika-resistente Bakterien“ hat zum Ziel, neue Strategien gegen die Entstehung und Ausbreitung von Resistenzen zu entwickeln. Hierzu gehört sowohl eine verbesserte Kontrolle der Infektionsausbreitung und der verantwortungsvollere Umgang mit Antibiotika (z.B. Antibiotic Stewardship) als auch die Entwicklung neuer Impfstoffe und Medikamente.

Forschung zu "Krankenhauskeime und Antibiotika-resistente Bakterien"

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